Wir stellen um auf Dorico

Nach reichlicher Überlegungen und in Hinblick auf unser älteres Repertoire haben wir uns für Dorico als unser Hauptnotensatzprogramm entschieden. Und es war eine gute Entscheidung.

Über fast 200 Jahre haben wir für Kistner & Siegel einen Hausstil entwickelt. Diesen mit einem Notenprogramm nachzubauen war nicht unmöglich, jedoch stets mit enormem Aufwand verbunden. Und selbst dann ließ sich anhand des Notenbildes leicht auf die Erstellung mit einem Notationsprogramm schließen.

Einige Eckpunkte in Dorico haben uns jedoch überzeugt.

Es sind kleine Details, die sich insgesamt positiv auf unseren Notendruck auswirken. Die Balkenstärke z.B. bleibt trotz Steigung jederzeit erhalten. Der Schwarzanteil steht in einer ausgewogenen Proportion zum Notenblatt und folgt so dem Erscheinungsbild des von der Hand alter Meister gefertigten Notensatzes.

Ein weiterer entscheidender Aspekt ist die im Hinblick auf die durch den 2. Weltkrieg beschädigten Partituren und Stimmen, welche Schritt für Schritt rekonstruiert werden, um die Werke wieder zu vervollständigen und sie Orchestern wieder zugänglich zu machen, ist die mögliche Detailtreue. Dorico erlaubt es uns, dass Erscheinungsbild älterer Werke auch bei einer Neusetzung zu erhalten.

Alles in allem sind wir mit unserer Entscheidung mehr als zufrieden.